Der Oldenburger Graben ist eine in der letzten Eiszeit entstandene und auf der Höhe des Meerwasserspiegels unter Normalnull gelegene Rinne im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.

„Ich kann nicht wirklich einen Lieblingsplatz empfehlen, das wäre fast vermessen“

Im Oktober 2017 kam ich nach Oldenburg und betrachte mich immer noch als Neubürgerin, habe aber sehr schnell diese Stadt lieben gelernt. Ich kann nicht wirklich einen Lieblingsplatz empfehlen, das wäre fast vermessen. Es ist das Gesamtpaket, das die Stadt Oldenburg liebenswert macht, angefangen von diesem wunderschönen Bundesland, weiter gedacht über die Menschen, ihre Sprache, ihre norddeutsche Gradlinigkeit bis hin zu dieser wunderschönen kleinen Stadt. Wie wird man heimisch? Mir fiel es etwas leichter, wohnen doch schon mein Bruder Hartmut Vitense und meine Schwägerin Marianne Vitense seit 2011 in Oldenburg. Mein Bruder ist der musikalische Leiter der Oldenburger Liedertafel. Viele seiner Lieder, gesungen von den Sangesbrüdern, sind auf seinem You Tube Kanal zu finden, wie z.B. das Gildelied, das Oldenburg Lied, Oldenburger Perle oder aber auch das Oldenburger Glöckchenlied, das den wunderbaren Klang der Glocken des Oldenburger Rathauses einfängt.

Warum erwähne ich das? Nach über 40 Jahren im Beruf in Leipzig, zog es mich mit Eintritt in den Ruhestand näher zur Familie. Oft und gerne aber treffe ich Leipziger Freunde und Bekannte und möchte so gerne etwas aus meiner neuen Heimat mitnehmen. Das ist etwas, das mir in Oldenburg fehlt. Man kann Pralinen kaufen mit dem Bild des Oldenburger Rathauses, aber ist das Oldenburg?
Fremde Länder und Gegenden habe ich mir immer auch über Literatur und Musik erschlossen. Literatur über Oldenburg bekommt man in der wirklich schönen Buchhandlung Ton & Text, aber Musik aus der Region? Begeistert war ich in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal über den kleinen beschaulichen Weihnachtsmarkt, im Hintergrund das angestrahlte Rathaus. Zu Beginn des vergangenen Jahres waren alle Oldenburger Bürger zum Neujahrsempfang geladen, das empfand ich als unkompliziert und schön. Im Sommer zog es mich oft an den Oldenburger Graben. Ich besuchte das Oldenburger Wallmuseum und spürte gelebte Tradition auch während des Gildefestes.

Anlässlich des Gildegottesdienstes hörte ich zum ersten Mal den Posaunenchor der Kirchgemeinde und war begeistert. Das alles sind die Dinge, die für mich Oldenburg als Ganzes zum Lieblingsort machen.

Mit freundlichen Grüßen,  Astrid Vitense

 


Der Oldenburger Graben liegt in Ostholstein auf der Halbinsel Wagrien. Er verläuft von Weißenhäuser Strand durch Oldenburg in Holstein bis nach Dahme und somit von der Hohwachter Bucht bis zur äußeren Lübecker Bucht. Das Naturschutzgebiet am Oldenburger Graben wird im Westen durch die Trasse der Bahnlinie Oldenburg–Neustadt begrenzt. Im Norden und Nord-Osten sind die höher gelegenen landwirtschaftlich genutzten Flächen und der Hof Gut Schwelbek die Grenze. Im Südosten wird es durch den Westrand des Schwienkuhler Bruches begrenzt und im Süden und Südwesten hauptsächlich durch die Gemeindegrenze zwischen der Stadt Oldenburg und der Gemeinde Damlos. 

Quelle: Wikipedia